Køge - Kopenhagen (TAG 5)

Es ist Sønntag, Tag 5 und die Sonne strahlt über Kopenhagen.

Wir sind angekommen in der Hauptstadt der Dänen.

Noch bevor der Campingplatzpförtner die Augen aufgemacht hat und überhaupt gechecked hat das wir da waren, waren wir schon seit einer Stunde unterwegs nach København. Dreimal in die Pedale getreten und schon wars Mittag. In der Innenstadt standen plötzlich hunderte jubelnde Menschen vor uns, da war ich schon verblüfft! So viele lesen doch meinen Blog doch gar nicht?! Nach kurzem feiern lassen wurde uns klar, dass der Kopenhagen-Marathon zu gange war. Für den Moment wars aber schön :)    


Das gebuchte Hostel war schnell gefunden und einen freien Nachmittag stand nichts im Wege.


Erster Halt Christiania:

Einige kennen vielleicht die autonome Stadt in der Stadt - andere vielleicht auch nicht. Für die jenigen folgt ein kurzer Abriss: In den Siebzigerjahren entstand eine Künstlerkommune in Kopenhagen, die sich bis heute etabliert hat und sich zum Tourismusmagneten entwickelt hat. Erlaubt ist fast alles außer Fotos zu schießen. Und weil dort so gut wie alles erlaubt ist und das dänische Gesetz dort ausgehebelt wurde, kaufen Jung und Alt fröhlich Gras. Der Konsum und Verkauf ist in Christiania legal und so kriegt man als Außenstehender einen Einblick wie es wäre wenn Marihuana legalisiert würde. Neben Weed kriegt man dort auch ein friedliches Miteinander. Und das ist das wesentliche was mich immer wieder an einen Besuch an diesem Ort reizt.  

                                                  

Zweiter Halt Innenstadt:

Was ist essentiell für einen Reisenden? Na klar (!) der Beweis, dass man wirklich da war. Also rein in die unzähligen Souvenirshops und nach einer Plakette ausschau halten, die unsere Fahrräder in Zukunft schmücken soll. Gut, dass die Preise in Dänemark einfach abartig sind ist bekannt aber dass man uns einen (1) Dänemark-Sticker für 5€ andrehen wollte fanden wir nur noch lachhaft... für weitere zwei Stunden. Zum Glück fanden wir doch noch was besseres als einen schnöden Aufkleber. 

Ein Sigel für die Ewigkeit.   Baaam!


Den restlichen Nachmittag verbrachten wir damit Tickets nach Schweden- und wieder zurück zu besorgen. Den kompletten restlichen Nachmittag (!) denn die Deutsche Bahn ist ein lustiger Haufen; nichts funktioniert und das bereits vor der Reise. (Kleiner Tipp: guckt euch mal bei der Konkurrenz (Fernbusse) ab wie es richtig geht.)


Mehr zu Schweden gibt's morgen und lasst euch gesagt sein, es wird ein langer Tag! Zieht euren Restsonntag noch etwas in die Länge und bis morgen.


Herwig