Vieng Vang (TAG 29)

Poseidon lässt grüßen,

 

Eigentlich sollte hier Gestern schon Tubing-Tuesday stehen aber daraus wurde nun kurzerhand Wildwatertubing-Wednesday.

 

Nach ausgiebigem Frühstück mit Graham; Coconut-Stickyrice mit Mango, Eggsandwich, 2x Kaffee (beim Ersten war die Milch schlecht) und einem Honey-Lemon Pancake reihte ich mich in die Schlange des Traktorschlauchverleihs ein. Ich überreichte 110000 Kip, (inkl. Pfand von 60000 Kip) wurden dann wie im Viehtransport stadtauswärts gefahren und vier Kilometer entfernt am Fluss abgeladen wie einst Mowgli im Dschungelbuch. Dann ging es auch schon los, der Eine oder Andere der sich noch an die Reifenrutsche im Schwapp erinnern kann weiss von was ich rede. (Alles Wasser wollt) Nur ist das alles wesentlich entspannter und die Badehose wird Einem nicht vom Wasserdruck vom Leib gerissen. (So viele Kindheitserinnerungen heute...) Also vier Kilometer lang am mongrovenwaldähnlichen Mekongufer treiben lassen wie ein Stück Treibholz. Unbeweglich, langsam aber mit einem Bier in der Hand tubte ich die nächsten vier Stunden bis zum Aussteigepunkt. Zwischendurch aber gab es Bars am Ufer, Wasserschlangen, schnellere Passagen, verrückte Koreaner und viel Natur zu überwinden. Leider hab ich es beide Male nicht geschafft an einer Bar anzulegen, wirklich ärgerlich aber ohne Anker bin ich nunmal aufgeschmissen.

 

Nach dem Ausstieg dann hat sich meine Birne zurückgemeldet und teilte mir schmerzlich mit: Sonnenstich mein Sonnenschein! Knockout! Die letzten paar Meter zur Ausleihe und zurück zum Hostelbett hab ich noch geschafft und legte mich schlafen. Lange.

 

Nun ist wieder alles fein. Zu Abend gegessen, mit Claire telefoniert (so viel wie das Wlan halt hergibt, nicht viel) und auf den letzten Abend noch mit Graham anstoßen. Hoffentlich der vorerst letzte Abend! Guter Junge der Graham!

 

Euch wünsche ich auch möglichst viel Sonnenschein, euer

 

Herwig